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Betrug in der Spielothek? Die Wahrheit über Spielhallen

Der Besuch einer naheliegenden Spielhalle ist leider nicht immer mit großer Freude verbunden. Jeder kennt sie. Seit Jahrzehnten verseuchen zwielichtige Daddelhallen Fußgängerzonen, Hauptstraßen und manchmal ganze Viertel. Spielhallen konnten sich im Grunde ungehindert wie Metastasen ausbreiten, und bis heute bringen sie nur Elend und Kummer mit sich. Nichts Schönes umgibt sie, und der äußere Anstrich einer Spielhalle mit Neonlicht täuscht darüber hinweg, dass Betrug diese Orte schon immer beseelte. Dieser Artikel soll helfen, die Wahrheit aussprechbar zu machen. Immer wieder steht die Merkur Kette im Visier der Staatsanwaltschaft. Der Leser soll selbst entscheiden, ob das immer nur alles heiße Luft ist. Hier ein Artikel der Welt, der sich mit angeblichen, geheimen Zusatzplatinen in den Geräten beschäftigt.

Hier sind meine drei Empfehlungen um Spielautomaten online zu genießen (Sie spielen dann im Grunde mit allen aktuell zur Verfügung stehenden Varianten von nicht manipulierter Casino Software):

Gesetze für die Spielothek sind ein zahnloser Tiger

Als der neue Glücksspielstaatsvertrag letztes Jahr in Kraft trat, waren auch Spielhallen ein Thema. Auf den ersten Blick mussten Spielotheken einige Einschnitte hinnehmen, wie Sperrzeiten und örtliche Ausbreitungsbremsen. Doch der Schein trügt. Während echte Spielbanken bis zur Existenzgefährdung mit Verordnungen drangsaliert werden, können die Geldspielpaläste weiterhin florieren.

Die Neuauflage des Glücksspielstaatsvertrags war eine Nebelkerze. Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten. Neue Gesetze hebeln die Spielhallen nicht aus, und die Automatenindustrie kann sich wieder einmal den Schweiß von der Stirn wischen. Alle Details über diese Luftnummer und warum die Spielhallen-Betreiber immer noch jubeln, können Sie in diesem Artikel über den Glücksspielstaatsvertrag nachlesen. Die Gründe, warum es soweit kam, werden im Verlauf dieses Berichts offengelegt.

Irgendwie ist es schon schlimm, wenn man öffentlich sagen muss, dass es online in online Casinos ehrlicher zugeht als in den Spielotheken-Tempeln unserer Dörfer und Städte.

Was war mit dem Glücksspielstaatsvertrag geschehen? In Wirklichkeit hat die Automatenspiel-Lobby wieder einmal dafür gesorgt, dass die staatlichen Eingriffe im Grunde moderat sind im Gegensatz zu dem, was z.B. ordentliche Spielbanken seit vielen Jahren hinzunehmen haben. Der Besucherrückgang in den staatlich konzessionierten Casinos ist nicht nur auf das Platzen der “Wir gedenken Manfred Krug Aktie” der Telekom und andere Wirtschaftskrisen zurückzuführen. Die Spielhalle ist es, die vom Staat wie der Erstgeborene liebefoll umsorgt wird. Keine Schelte ist zu hören, wenn sogar mit Betrug die Menschen zügellos ausgenommen zurück bleiben. Gegenwehr der Behörden existiert im realen Leben nicht.

Betrug unter falscher Flagge?

Schon vor Jahrzehnten war die Spielothek ein Ort, an dem man ein dickes Fell mitbringen musste. Wer das Glück hatte, eine große Serie zu gewinnen, war binnen Minuten von einem bestimmten Personenkreises umzingelt, die mit unverhohlten Droh- und Einschüchterungsversuchen an das Geld des Gastes wollte. Rechtlich betrachtet ist das räuberische Erpressung, sollten Handgreiflichkeiten dazu kommen. Doch das scherte die Automatenindustrie noch nie.

Bis heute halten sich hartnäckige Gerüchte, dass der Urvater und Guru aller Spielhallen in der Vergangenheit kriminelle Banden in die Spieltempel schickte mit neuen Methoden, wie man die Automaten austricksen und plündern kann. Voraussetzungen: Handwerkliches Geschick und Skrupellosigkeit.

Immer, wenn ein neuer Trick gehäuft vermeldet wurde, kam auf einmal wie Kai aus der Kiste ein Gegenmittel auf den Markt, manchmal nur eine simple Platte als Ergänzungseinbau für die Geräte. Weil sämtliche Automatenaufsteller vertraglich gebunden waren, konnte und musste genau diese Abhilfe für viel Geld erworben und installiert werden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Schon früher war klar, dass Spielautomaten manipuliert sind. Spieler wurden bis auf den letzten Groschen ausgenommen und zwar nicht, weil sie wie z.B. beim klassischen Roulette in der Spielbank kein Glück hatten sondern weil der Automat so eingestellt war, dass Glück erst gar nicht aufkam. Wie anfällig manche Automaten sind, zeigt dieses Beispiel über nachgewiesene Software-Fehler.

Persönlich habe ich mit einigen Automatenaufstellern und Gastronomen gesprochen. Einhellig bestätigten sie mir, dass die Geräte ab und zu zu Spezialisten gefahren wurden, die dafür sorgen, dass die sowieso geringe Auszahlungsquote an die Grenze zur Lächerlichkeit weiter absinkt.

Luftdruck-Roulette:  Eine Farce mit Käseglocke

Heute, wo sich viele Spielhallen sogar schon Casino nennen, gibt es natürlich auch Roulette in den unheiligen Räumen. Im Gegensatz zum echten Roulette in den realen Spielbanken ist das Automaten-Roulette in der Spielothek manipuliert, also glatter Betrug.

In der Spielbank wird beim Touchbet Roulette der Luftdruck per Zufall eingestellt. Mehrere Kugeln wechseln sich ab um eine größtmögliche Zufälligkeit sicherzustellen. Im Hintergrund läuft ein Chi-Quadrat-Test, der Kesselfehler oder Manipulationen erkennt und das Spiel im Notfall stoppt.

Und in den Spielotheken? Dort entscheidet beim Druckluft-Automaten nicht der Zufall. Der Moment zwischen „Nichts geht mehr“ und dem Abwurf der Kugel wird vom Programm dafür verwendet, die eingestellte Auszahlungsquote auszuzahlen und nicht mehr. Die kann theoretisch bei 50, 40 oder 10 Prozent liegen. Es ist ein Automat ohne Zufall! Selbst dann, wenn Schwarz gegenüber Rot 1000x vorne wäre und die persönliche Permanenz    entsprechend weit hinten ( Persönliche Permanenz = Die persönlichen Treffer und Nieten, welche ebenfalls mathematischen Grundlagen folgen) , nicht einen Cent würde das Spielhallen-Roulette ausspucken. Die Mathematik und jedes Roulette System kommen hier ganz einfach durch an die Grenzen, weil es sich um kein echtes Roulette handelt wie man es auch den Spielbanken kennt.

Merkur Roulette Abzocke?

Auch Merkur Roulette hat mit echtem Roulette gar nichts mehr zu tun. Sie könnten das Geld ebenso Ihrem Nachbarn über den Zaun werfen oder – die bessere Alterntive – sich davon etwas Schönes leisten. Systemfehler gab es immer wieder, und das Ausbleiben des Zufalls ist schlicht in die Automaten einprogrammiert. Vergessen Sie nicht: Sie spielen gegen einen Automaten, der mit Ballistik, Wahrscheinlichkeiten und Zufallsgesetzen nichts am Hut hat. Es ist völlig aussichtslos. Jede Roulette Strategie wird untergehen. Das gleiche Problem mit den  Zufallsgeneratoren im Internet. Nachweislich  lassen sich diese justieren. Auf Dauer hat niemand auch nur die Spur einer Chance.

Die Merkur Sonne lacht sie nicht an. Sie lacht sie aus und zwar jedes Mal, wenn das goldgelbe Götzenbild an einem der Geräte thront. Exakt all die Geräte, die wie das ganze System der Automatenindustrie eine einzige Illusion verkörpern, zu Lasten der Finanzen und der mentalen Stabilität, manchmal sogar zu Lasten der körperlichen Gesundheit der Spieler. Spieler werden durch manipulative Techniken so rasiert, dass einige sogar kriminell werden um neues Geld zu besorgen oder sich  umbringen. Sogar der öffentlich rechtliche WDR stellt die Frage, ob Paul Gauselmann selbst zu Straftaten anstiftete. Nicht geschieht ohne Grund. Ihnen steht es frei, alles nur als Spinnerei abzutun oder nachzudenken.

Überfälle auf Spielhallen sind an der Tagesordnung

Während sich regelrecht mafiöse Strukturen in den Spielotheken bilden, weil ein bestimmtes Klientel meint, durch Kriminalität an das Geld der wenigen Gewinner zu kommen, ist man als Gast in einem richtigen Casino sicher. Dazu kommen noch die unzähligen Überfalle, die jeden Tag auf Spielhallen verübt werden.

Schauen Sie sich doch nur die aktuellen News zu diesem Thema an. Das Resultat und die Zunahme der Überfälle sollte sie aufwecken und warnen.

Betroffen sich nicht nur die Gäste. Die Spielhallenaufsicht, oft junge Damen mit geringen Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt, sind bei den Überhand nehmenden Überfällen zum Teil für lange Zeit traumatisiert oder verlieren ihre körperliche Unversehrtheit. Hilfe bekommen sie von der glorreichen Automatenindustrie nicht. Das fällt nicht in deren Verantwortung. So die kaltherzige und auch kaltschnäuzige Philosophie.

Wenn es der Aufsicht nicht gefällt, kann sie ja kündigen. Globalisierung in der Fußgängerzone. Niemand sollte sich für einen Hungerlohn abstechen lassen. Aber das geschieht immer wieder. Der Gauselmann Gruppe ist das egal. Die Armut in Deutschland ist groß, und ebenso umfangreich sind die Stellenangebote als Spielhallenaufsicht. Großer Fluktuation folgt noch größeres Elend. Haben Sie schon erlebt, dass  in den TV-Nachrichten von Spielhallen-Überfällen berichtet wird?

Ich auch nicht.

Für die glorreichen TV-Sender gilt: Geld stinkt nicht.

In den letzten Jahren hat die unheilige Automatenindustrie immer wieder unterschiedliche Schlupflöcher gefunden, die eigentlich verbotene Werbung zu umgehen. Spielbanken dürfen fast überhaupt nichts mehr, aber der flotte Paul Gauselmann mit seinen Automaten hatte stets eine gute Idee.

Mit dem Hinweis, in den Spielhallen würde seit Ewigkeiten kein Alkohol mehr ausgeschenkt, wurde lange Zeit im TV ein Werbespot ausgestrahlt, der Aufmerksamkeit schenken soll. Dass die Spielhallenaufsichten dazu genötigt werden, Spieler ständig mit Schnittchen, Berlinern, Kaffee und Tee bei Laune zu halten, wird natürlich verschwiegen. In einer echten Spielbank gilt schon eine geschenkte Scheibe Wurst als unrechtmäßige Verführung zum Spiel.

Und der Zuschauer sah die grinsende Merkur Sonne als am Abend-Firmament untergehenden Stern mit Gute-Nacht-Wünschen. Würde sie doch für immer in die Nacht verschwinden.

Sogar bei Stefan Raabs Turmspringen ist die Schleichwerbung für Spielhallen unverkennbar. Die Kamera, bei diesem Event naturgemäß von oben in das Becken gerichtet, zeigt am Beckenboden eine überdimensionale Merkur-Sonne. Darüber freut sich die Gauselmann Gruppe und lacht sich scheckig über die unliebsame Konkurrenz, die anständigen Spielbanken, bei denen es mit rechten Dingen zugeht und jeder Spieler eine echte Chance besitzt. Nur werben dürfen die nicht. Das darf nur das Gauselmann und seine fünfte Kolonne.

Wer Spielotheken besucht, der gräbt sich als Spieler sein eigenes Grab. Wenn noch mehr echte Casinos dadurch verschwinden, haben die an Roulette oder an Geldspielgeräten begeisterten Menschen irgendwann keine echte Chance mehr, Glücksspiel zu genießen ohne betrogen zu werden. Ihnen bleibt dann, möchten sie nicht virtuell sondern live spielen, nur noch ein kriminelles Umfeld in der Spielothek. Ein Umfeld, bei dem die Behörden vorsorglich gleich eins oder besser zwei Augen zudrücken. Die Hand, die einen füttert, in die beißt man nicht.

Spielsucht Lüge

Zudem sind die von der Automatenindustrie verbreiteten Lügen über die Prozentzahl der Spielsüchtigen inzwischen schon an sich eine Lachnummer. In Wirklichkeit sind es 70 – 80% der Spielotheken-Kunden. Eine Zahl, bei der der Automatien-Guro persönlich eigentlich alle Einrichtungen schließen will. Das waren seine offiziellen Worte in der Sendung “Menschen bei Maischberger“. Wer die Hand auf Statistiken hat und die bezahlt, die solche Statistiken herausgeben, kann sich solche satten Sprüche gut erlauben.

Zum Schluss noch zwei Hinweise, die deutlich machen, warum in Deutschland die Automaten-Lobby so gute Karten hat und warum alles so verlogen ist.

Spielhalle im Bundestag

Als der Bundestag noch in Berlin residierte, schaffte es die Automatenindustrie, dort mitten im Heiligsten der deutschen Politik eine kleine Spielhalle einzurichten, mitten im Bundestag! Das muss man sich einmal vorstellen. Unsere Volksvertreter entscheiden über Glück und Zukunft des Landes und sitzen ständig vor Daddelautomaten. Niemand weiß, wie viele dadurch in die Sucht getrieben wurden. Dass eine Abhängigkeit insgesamt dadurch entstand und zwar zu Gunsten der Automaten-Lobby, steht außer Frage. Nach dem Umzug des Bundestags in den Berliner Reichstag traute man sich nicht mehr, weil die Angst davor, dass Insider auspacken, zu groß wurde.

Wenn aber bis in die höchsten Kreise der Macht die Automatenindustrie dank solcher schäbigen Winkelzüge die Hand manches Politikers an die richtige Stelle von Gesetzesentwürfen führt um wohlwollende Änderungen durchzusetzen, dann muss man sich nicht wundern, wenn kein Wort von der Bonner Bundestag-Spielothek nach außen dringt.

Die F.D.P. und ihr “Gauselgate

Das einzig bekannte Erbe der F.D.P. ist der Tumult um die “Mövenpick-Steuer“, eine unverschämte F.D.P.-Klientel-Begünstigung des Hotelgewerbes. Später kam heraus, dass sich die inzwischen quasi verstorbene FDP auch in Sachen Automatenindustrie eine unfassbare Sauerei erlaubte. Die Partei verschwieg, dass sie von einem engen Beraters eine Parteispende in siebenstelliger Höhe erhielt. Der Zweck solcher Spenden und die Strategie ist klar. Die Automatenindustrie wollte weiterhin freie Bahn, und die ehemalige Regierungspartei sollte dabei helfen, den Weg zu ebnen. Dass dabei unzählige Spieler ruiniert werden, war uninteressant. Es sind doch nur namenlose Zocker. Die darf man ausnehmen wie die Weihnachtsgans. So sehen es jedenfalls der Automaten-Guru und seine Partner in der Spielothek Ihres Vertrauens. So handelte die F.D.P. und nun fragen Sie sich einmal, wer aus den Reihen der Politik wohl maßgebend für die Spielhalle in Bonn verantwortlich war.

Das ist alles wirklich unerträglich. Mehr Heuchelei geht nicht mehr. Sehen auch Sie das so, verehrte Leserinnen und Leser?

Wenn Sie keine Lust mehr haben, sich mit Novoline, Merkur Roulette oder anderen Spielautomaten in den Spielotheken vor Ort ruinieren zu lassen, die so Spieler-unfreundlich programmiert sind, dass der echte Zufall vor Scham errötet, dann sparen Sie das Geld für die Anreise und spielen lieber daheim mit Ihren Familienmitgliedern schöne traditionelle Brettspiele oder bei seriösen online Casinos und echten Spielbanken, wo es sicher und ehrlich zugeht.